Projekt

JdB-Gruppe

Unser bislang größter Ladepark

Bei der JdB-Gruppe in Hoofddorp haben wir einen der größten privaten Ladeparks für Schwerlastverkehr in den Niederlanden realisiert. Viele Unternehmen beginnen mit einer oder zwei Ladestationen. Die JdB-Gruppe entschied sich hingegen direkt für eine Infrastruktur, die eine vollständig elektrische Flotte versorgt. Das Ergebnis: 16 Ladestationen unter einem zentralen Energiemanagementsystem.

Skalierbarkeit durch Modularität

Zwei Voltra Power Units bilden das Herzstück des Ladeparks: eine mit 1280 kW und eine mit 480 kW. Zusammen liefern sie eine Ladeleistung von 1760 kW. Zudem bleibt die Anlage kompakt, da wir die Leistung in zwei Einheiten zentralisieren. Dadurch stehen keine einzelnen Ladegeräte über das Gelände verteilt.

  • Leistung dort, wo sie gebraucht wird: Die Stromversorgungsanlagen sind zentral angeordnet. Die Ladestationen haben wir anschließend verteilt über den Ladebereich aufgestellt. So bleibt der Raum rund um die Laderampen frei für logistische Abläufe.
  • Ein System, keine Inseln: Alle 16 Ladestationen beziehen ihre Leistung aus demselben Leistungspool. Sind acht Lkw am Ladegerät angeschlossen? Dann verteilt das System die Leistung dynamisch. Keine Ladestation erhält also eine feste Zuweisung.

16 Ladestationen mit zwei Ladegeschwindigkeiten

Die Konfiguration ist auf den Betrieb abgestimmt:

  1. Zwölf 350-A-Ladestationen dienen dem regulären Ladevorgang. Diese Lkw stehen nachts oder während der Be- und Entladezeiten am Kai.
  2. Zwei Doppel-Ladegeräte mit 500 A versorgen vier Ladepunkte mit dem höchsten Ladestrom. Dort laden Lkw, die zwischendurch schnell weiterfahren müssen.

Diese Zweiteilung verhindert eine Überdimensionierung. Schließlich benötigt nicht jeder Lkw 500 A. Aber die Lkws, die diese Leistung benötigen, können jederzeit darauf zurückgreifen.

Intelligente Steuerung über EMS

Ein vor Ort installiertes Energiemanagementsystem ermittelt die für die Power Units verfügbare Leistung. Dieses System überwacht kontinuierlich die verfügbare Kapazität am Netzanschluss. Anschließend verteilt die Power Unit die verfügbare Leistung auf die aktiven Ladesitzungen. So werden Überlastungen vermieden und Spitzenpreise bleiben beherrschbar. Die Planung muss daher nicht geändert werden.

Bereit für morgen

Mit 1.760 kW und 16 Ladestationen bietet die JdB-Gruppe mehr als nur eine Ladelösung für heute. Kurz gesagt: eine Energieinfrastruktur für die kommenden Jahre.